Was bedeutet toxic?

 

Besonders League of Legends hat den Ruf einer toxischen Community. Aber was genau ist damit gemeint?

Toxic kommt aus dem englischen und bedeutet „giftig“. Einfach gesagt bezieht es sich auf die Mentalität und die Einstellung der Spieler. Wie auch in Teamsportarten im Real Life ist in Multiplayer Spielen ein positives Mindset wichtig. In vielen Videospielen ist das nicht selten anders. Läuft es mal nicht wie geplant, fangen einige Spieler an die eigenen Mitspieler zu beleidigen, zu trollen oder aus Frust einfach AFK zu gehen. Toxisch zu sein beschränkt sich also nicht nur auf Beleidigungen im Chat, sondern hat viel mit dem generellen Verhalten gegenüber Team und Gegner zu tun.

 

Toxisches Verhalten in Videospielen

Das Internet ist bekannt dafür, dass Menschen Dinge sagen, die sie niemals aussprechen würden, wenn sie demjenigen direkt gegenüberstehen. Das liegt vor allem an einer gewissen Anonymität und auch daran, dass es leicht ist, etwas Beleidigendes zu schreiben während man sich hinter seinem Bildschirm versteckt.

Bleiben wir doch bei dem Beispiel von LoL. Für Spieler, die sich in einer Queue befinden hat Riot mittlerweile einen Sprachchat eingeführt. Im Normalfall kommuniziert man allerdings über den Chat. Die Art und Menge der Kommunikation ist natürlich begrenzt, wodurch es schwieriger ist, sich aufeinander abzustimmen. Doch obwohl der Chat eigentlich der Kommunikation im Spiel dienen sollte, wird er häufig für toxische Zwecke missbraucht.

Am auffälligsten ist wohl, wie viele Spieler mit Fehler ihrer teammates reagieren. Anstatt Fehler einfach zu ignorieren oder positiv damit umzugehen, liest man häufig „wtf“, „omg“ oder sarkastische Kommentare, die in keiner Weise dazu beitragen, dass derjenige es beim nächsten Mal besser macht.

„Toxicity“ beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Elo-Bereich. Sicherlich ist Flamen auf niedrigerem Niveau ein größeres Thema, doch auch die besten Spieler können toxisch sein. Aber woran liegt das?

 

Woran hat es gelegen?

Das lässt sich natürlich nur vermuten und ist in jedem Fall individuell abzuwägen. Häufig sind Spieler anfällig für toxisches Verhalten, die sich auf einer "losing streak" befinden, also viele Spieler hintereinander verloren haben. Doch anstatt eine Pause einzulegen, wird mit schlechter Laune weitergespielt. Das wirkt sich negativ auf das Spiel und die eigene Performance aus.

Natürlich spiegeln die dargestellten Probleme das Verhalten der Minderheit aller Spieler wider, trotzdem sei an dieser Stelle gesagt:

„Stay positive & play to improve, not to win!“

Es ist selbstverständich, dass jeder gewinnen möchte. Dazu muss man aber mit einer gewissen Einstellung ins Spiel gehen. Allerdings muss jedem bewusst sein, dass man auch mal verliert. Und damit sollte man auch umgehen können.

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